[Rezepte]: glutenfreie Mini Germknödel


Eigentlich sollte Schnee liegen. Eigentlich. Stattdessen haben wir frühlingshafte Temperaturen, und während ich diesen Blogbeitrag schreibe, steht vor mir eine blühende Osterglocke. (Zugegeben - dieser Frühling ist künstlich erzeugt...) Aber trotzdem, wir haben Ende Jänner, und eine Außentemperatur von 11 °C!


Dennoch gab es bei uns Zuhause ein typisches "Schneeessen", nämlich glutenfreie Mini-Germknödel. Schneeessen deshalb, weil ich Germknödel mit Skifahren und Skihütte verbinde. Mini-Germknödel, weil Kinder kleine Knödel lieben, und sie sich auch als schnellen Nachtisch eignen. Ich friere nämlich einen Teil der glutenfreien Mini-Germknödel ein, und dämpfe sie bei Bedarf im Dampfgarofen innerhalb kürzester Zeit. Da die glutenfreien Mini-Germknödel mit wenig Zucker auskommen, fallen sie durchaus in die Kategorie "Gesundes für Kleinkinder". Und jetzt Startschuss für die glutenfreien Mini-Germknödel... Auf die Plätze fertig los!


glutenfreie Mini-Germknödel


für 12 Mini-Germknödel

ca. 500 g glutenfreies Mehl (z.B. Mix B von Schär)
1 EL gemahlene Flohsamenschalen
1 EL Xanthan
1 Würfel Germ
3 EL Honig
300 ml lauwarme Milch
Mark 1 Vanilleschote
70 g Margarine oder Butter 
2 Eigelb

6 EL Powidl
evtl. 1 EL Rum

3/4 l Milch
1 Päckchen Vanillepudding
2 EL Zucker

gemahlenen Mohn
Zucker


Für die glutenfreien Mini-Germknödel macht ihr zunächst die Milch lauwarm (z.B. in der Mikrowelle 30 Sekunden), und mischt diese mit dem Honig und dem Germ. Lasst die süße Germ-Milch ein paar Minuten stehen, bis Blasen entstehen. In der Zwischenzeit mischt ihr 450g glutenfreies Mehl mit den gemahlenen Flohsamenschalen, Xanthan und dem Mark der Vanilleschote. Gebt die Germ-Milch zum glutenfreien Mehl und knetet 2 Eigelb und die flüssige (nicht heiße!!!) Margarine oder Butter unter. Nach und nach gebt ihr das restliche glutenfreie Mehl dazu, evtl. auch mehr glutenfreies Mehl als angegeben, bis ihr einen gut mit der Hand gerade so knetbaren, aber dennoch weichen glutenfreien Germteig hergestellt habt. Dann teilt ihr den glutenfreien Germteig in 12 Stücke, und rollt daraus Kugeln. Vermischt das Powidl mit dem Rum in einer kleinen Schale. Jetzt drückt ihr die Germ-Kugeln platt, setzt jeweils 1 TL Powidl in die Mitte, und klappt die äußeren Ränder zur Mitte hin so zusammen, dass ihr eine Kugel formen könnt. Jetzt dürfen eure halbfertigen glutenfreien Germknödel wachsen. Das geht am Schnellsten im Dampfgarer. Dazu einfach die glutenfreien Mini-Germknödel im Dampfgarer bei 40 °C 20-25 Minuten gehen lassen, und danach 20 Minuten bei 100 °C garen. Solltet ihr keinen Dampfgarer besitzen, lasst die glutenfreien Mini-Germknödel abgedeckt, und mit Milch bepinselt, an einem warmen Ort für 60 Minuten stehen und dämpft sie dann in einem Topf mit Hilfe eines Kartoffeleinsatzes oder im Bräter ;-)
In der Zwischenzeit kocht ihr aus Milch, Zucker und Puddingpulver eine Vanillesoße und mischt aus gemahlenen Mohn und Zucker das Topping für eure glutenfreien Mini-Germknödel.

Tipp: Ihr könnt die glutenfreien Mini-Germknödel nach dem Füllen auch sofort einfrieren und bei Bedarf einfach auftauen und dämpfen.



[Rezepte]: glutenfreie Bananenmuffins


Neulich waren wir auf einem Kindergeburtstag eingeladen. Da ich die "normale" Geburtstagstorte nicht essen durfte, hat die Gastgeberin extra glutenfreie Muffins gebacken, damit ich zum Kaffee auch etwas leckeres mitessen konnte. Die Bananen-Muffins waren auf der Geburtstagsfeier der Renner! Nicht nur mir, sondern auch den Kids haben sie hervorragend geschmeckt. Natürlich habe ich mir sofort das Rezept geben lassen und am nächsten Tag für Zuhause nachgebacken. Auch bei uns Zuhause waren die glutenfreien Bananen-Muffins mit Unterstützung von den Nachbarkids schnell weg - und die sind nach eigenen Angaben der Mama sehr "hoaklig"(= wählerisch). Für mich die perfekten Testesser und die glutenfreien Bananen-Muffins haben ganz klar den Test bestanden und müssen auf dem Blog geteilt werden ;-)
Was mir an dem Rezept besonders gut gefällt, ist, dass man es auch prima zusammen mit Kindern backen kann und zudem auch überreife Bananen verarbeiten kann, die sonst keiner mehr essen würde. Auch zum Frühstück schmecken die glutenfreien Bananen-Muffins sehr lecker und können auch ohne schlechtes Gewissen in die Jausen-Box wandern, da sie wenig Zucker enthalten. Und wer sie nicht auf einmal verputzen kann, der genießt sie auch noch an den nächsten Tagen, da die glutenfreien Bananen-Muffins sehr saftig sind! 


glutenfreie Bananenmuffins

125 g glutenfreies Mehl (z.B. Mantler)
60 g gemahlene Nüsse (Mandeln, Hasel- oder Walnüsse)
125 g Margarine oder Butter
80 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1/2 Päckchen Backpulver
Mark 1 Vanilleschote
2 Bananen 
2 Eier
60 ml Milch


Für die glutenfreien Bananenmuffins die Margarine oder Butter zusammen mit dem Zucker und Vanillezucker schaumig rühren (ca. 5 Minuten). Dann die Eier nach und nach dazugeben. Zwischenzeitlich alle trockenen Zutaten in einer Schüssel gut miteinander vermischen. Die Bananen mit einer Gabel zerdrücken und zusammen mit der Milch zum glutenfreien Teig geben. Zum Schluss die trockenen Zutaten unter den glutenfreien Teig mischen, auf Muffinsformen verteilen, und die glutenfreien Bananenmuffins bei 180 °C Ober-/ Unterhitze ca. 25 min fertigbacken. Wer mag, kann die glutenfreien Bananenmuffins noch mit Staubzucker überzuckern.

Tipp: als glutenfreien Bananen-Kuchen einfach die Menge der Zutaten verdoppeln, und bei 180 °C
           ca 50- 60 min backen!


[Rezepte]: glutenfreie Linzer Augen


Lange lag mir mein Mann in den Ohren, ich möge doch bitte Linzer Augen backen. Und nicht im "Mini-Format", sondern richtig große! Lange habe ich mich dagegen gewehrt, weil ich eigentlich genügend, mit Marmelade gefüllte, glutenfreie Kekse gebacken habe. Ich ließ mich allerdings eines besseren belehren: denn Linzer Augen sind rund, haben drei Löcher und schmecken einfach anders als mit Marmelade gefüllte Blumenkekse ;-)
Gestern war es endlich so weit. Zusammen mit unserem großen Sonnenschein haben wir Papa's Linzer Augen in der glutenfreien Variante gebacken, um ihn am Abend damit zu überraschen. Die glutenfreien Linzer Augen sind sehr lecker geworden. Das Blech ist kommentarlos schon halb leer gegessen - sie dürften also genau die Geschmacksknospen meiner besseren Hälfte getroffen haben ;-)



glutenfreie Linzer Augen

315 g glutenfreies Mehl (z.B. Schär Kuchen und Keks)
1 TL Xanthan
150 g Staubzucker
1 Prise Salz
1/2 TL gemahlene Vanille
Saft von 1/2 Bio-Zitrone
250 g Margarine 
3 Eigelb

Marillenmarmelade
Staubzucker


Für die glutenfreien Linzer Augen stellt ihr aus allen Zutaten einen glutenfreien Teig her. Diesen müsst ihr nicht kühlen, sondern könnt ihn sofort zu euren glutenfreien Linzer Augen weiterverarbeiten. Einfach den Teig auf einer leicht bemehlten Unterlage ausrollen und runde Kekse ausstechen. Die "Deckel mit den Löchern" am besten erst auf dem Blech ausstechen. Bei 190 °C Umluft ca. 8 Minuten backen. Während dem Backen die Marillenmarmelade glatt rühren und sofort die noch heißen Kekse damit füllen. Anschließend mit Staubzucker überzuckern.