[Rezepte]: glutenfreie Bananenmuffins


Neulich waren wir auf einem Kindergeburtstag eingeladen. Da ich die "normale" Geburtstagstorte nicht essen durfte, hat die Gastgeberin extra glutenfreie Muffins gebacken, damit ich zum Kaffee auch etwas leckeres mitessen konnte. Die Bananen-Muffins waren auf der Geburtstagsfeier der Renner! Nicht nur mir, sondern auch den Kids haben sie hervorragend geschmeckt. Natürlich habe ich mir sofort das Rezept geben lassen und am nächsten Tag für Zuhause nachgebacken. Auch bei uns Zuhause waren die glutenfreien Bananen-Muffins mit Unterstützung von den Nachbarkids schnell weg - und die sind nach eigenen Angaben der Mama sehr "hoaklig"(= wählerisch). Für mich die perfekten Testesser und die glutenfreien Bananen-Muffins haben ganz klar den Test bestanden und müssen auf dem Blog geteilt werden ;-)
Was mir an dem Rezept besonders gut gefällt, ist, dass man es auch prima zusammen mit Kindern backen kann und zudem auch überreife Bananen verarbeiten kann, die sonst keiner mehr essen würde. Auch zum Frühstück schmecken die glutenfreien Bananen-Muffins sehr lecker und können auch ohne schlechtes Gewissen in die Jausen-Box wandern, da sie wenig Zucker enthalten. Und wer sie nicht auf einmal verputzen kann, der genießt sie auch noch an den nächsten Tagen, da die glutenfreien Bananen-Muffins sehr saftig sind! 


glutenfreie Bananenmuffins

125 g glutenfreies Mehl (z.B. Mantler)
60 g gemahlene Nüsse (Mandeln, Hasel- oder Walnüsse)
125 g Margarine oder Butter
80 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1/2 Päckchen Backpulver
Mark 1 Vanilleschote
2 Bananen 
2 Eier
60 ml Milch


Für die glutenfreien Bananenmuffins die Margarine oder Butter zusammen mit dem Zucker und Vanillezucker schaumig rühren (ca. 5 Minuten). Dann die Eier nach und nach dazugeben. Zwischenzeitlich alle trockenen Zutaten in einer Schüssel gut miteinander vermischen. Die Bananen mit einer Gabel zerdrücken und zusammen mit der Milch zum glutenfreien Teig geben. Zum Schluss die trockenen Zutaten unter den glutenfreien Teig mischen, auf Muffinsformen verteilen, und die glutenfreien Bananenmuffins bei 180 °C Ober-/ Unterhitze ca. 25 min fertigbacken. Wer mag, kann die glutenfreien Bananenmuffins noch mit Staubzucker überzuckern.

Tipp: als glutenfreien Bananen-Kuchen einfach die Menge der Zutaten verdoppeln, und bei 180 °C
           ca 50- 60 min backen!


[Rezepte]: glutenfreie Linzer Augen


Lange lag mir mein Mann in den Ohren, ich möge doch bitte Linzer Augen backen. Und nicht im "Mini-Format", sondern richtig große! Lange habe ich mich dagegen gewehrt, weil ich eigentlich genügend, mit Marmelade gefüllte, glutenfreie Kekse gebacken habe. Ich ließ mich allerdings eines besseren belehren: denn Linzer Augen sind rund, haben drei Löcher und schmecken einfach anders als mit Marmelade gefüllte Blumenkekse ;-)
Gestern war es endlich so weit. Zusammen mit unserem großen Sonnenschein haben wir Papa's Linzer Augen in der glutenfreien Variante gebacken, um ihn am Abend damit zu überraschen. Die glutenfreien Linzer Augen sind sehr lecker geworden. Das Blech ist kommentarlos schon halb leer gegessen - sie dürften also genau die Geschmacksknospen meiner besseren Hälfte getroffen haben ;-)



glutenfreie Linzer Augen

315 g glutenfreies Mehl (z.B. Schär Kuchen und Keks)
1 TL Xanthan
150 g Staubzucker
1 Prise Salz
1/2 TL gemahlene Vanille
Saft von 1/2 Bio-Zitrone
250 g Margarine 
3 Eigelb

Marillenmarmelade
Staubzucker


Für die glutenfreien Linzer Augen stellt ihr aus allen Zutaten einen glutenfreien Teig her. Diesen müsst ihr nicht kühlen, sondern könnt ihn sofort zu euren glutenfreien Linzer Augen weiterverarbeiten. Einfach den Teig auf einer leicht bemehlten Unterlage ausrollen und runde Kekse ausstechen. Die "Deckel mit den Löchern" am besten erst auf dem Blech ausstechen. Bei 190 °C Umluft ca. 8 Minuten backen. Während dem Backen die Marillenmarmelade glatt rühren und sofort die noch heißen Kekse damit füllen. Anschließend mit Staubzucker überzuckern.


[Rezepte]: glutenfreie Nougat-Taler




 Steht ihr auch so auf Schokolade? Dann sind diese glutenfreien Nougat-Taler genau das richtige für euch. Gefüllt sind die glutenfreien Nougat-Taler mit einer Nuss-Nougat-Creme und zusätzlich zur Hälfte noch in Zartbitter-Schokolade getaucht. Da kommen garantiert keine Winterdepressionen auf ;-)



Ich habe die glutenfreien Nougat-Taler recht klein gemacht, da mir persönlich kleine Kekse besser gefallen und man sich ohne zu großem schlechten Gewissen durch den glutenfreien Weihnachtskeksteller probieren kann. Beim Backen, Zusammensetzten und dekorieren hat mir übrigens mein großer Sonnenschein geholfen. Ich bin erstaunt, mit wie viel Geduld, Liebe und Genauigkeit kleine Kinder Kekse verzieren können. Der große Sonnenschein war danach natürlich mächtig stolz auf sich! So macht das Keksebacken richtig Spaß :-)


glutenfreie Nougat-Taler

225 g glutenfreies Mehl (z.B. Schär Kuchen und Keks)
1 TL Xanthan
150 g gemahlene Mandeln
1 Päckchen Vanillezucker
80 g Zucker
1/2 TL Weinsteinbackpulver oder Natron
1 Ei


Für die glutenfreien Nougat-Taler aus allen Zutaten einen glutenfreien Mürbeteig herstellen und in Frischhaltefolie gewickelt für ca. 2 Stunden in den Kühlschrank. Danach auf einer bemehlten Backmatte den glutenfreien Mürbteig ca. 3 mm dünn ausrollen, und Kreise ausstechen. Im vorgeheizten Backofen bei 160 °C Umluft ca. 8-10 Minuten fertig backen. Die abgekühlten glutenfreien Mürbteigkekse mit einer Nougat-Creme füllen. Dabei darauf achten, dass jeweils die unteren Keksseiten gefüllt bzw. darauf gesetzt werden. Anschließend die glutenfreien Nuss-Nougat-Taler noch zur Hälfte in Schokolade tauchen.