[Rezepte]: einfaches, sehr saftiges und glutenfreies Apfel-Karotten-Brot ohne Gehzeit



Diese Woche habe ich ein sehr sehr leckeres und saftiges glutenfreies Brot gebacken. Es ist wirklich im Handumdrehen hergestellt, braucht keine Zeit zum Gehen, und ist somit das perfektes Brot, wenn man für das Brotbacken nicht so viel Zeit aufwenden kann. Dieses glutenfreie Brotrezept eignet sich insbesondere für Backanfänger, da man bei diesem Rezept quasi nichts falsch machen kann. Ich hoffe, euch schmeckt mein glutenfreies Apfel-Karotten-Brot!

glutenfreies Apfel-Karotten-Brot

für 1 Kastenform

325 g helle glutenfreie Mehlmischung (z.B. Mantler Mehl)
175 g dunkle glutenfreie Mehlmischung (z.B. Brotbackmischung Mantler Mehl)
2 TL Salz
1 EL Chia-Samen (z.B. von Urkornhof)
6 EL helle Leinsamen
4 EL Kürbiskerne
7 EL Sonnenblumenkerne
1/2 Würfel Frischhefe
etwas flüssiger Honig
500 ml lauwarmes Wasser
2 EL Apfelessig
3 mittelgroße Karotten
1/2 großer Apfel


Mischt euer Mehl zusammen mit dem Salz, den Chia-Samen, Leinsamen, zerkleinerten Kürbiskernen und Sonnenblumenkernen in einer Schüssel. Löst die Frischhefe mit etwas flüssigem Honig in 300 ml lauwarmen Wasser auf, und gebt es zusammen mit dem Apfelessig zu den trockenen Zutaten. Jetzt darf kräftig gerührt werden. Nach und nach gebt ihr das restliche lauwarme Wasser hinzu, bis ein sehr weicher, aber nicht flüssiger (!) Brotteig entstanden ist. Zum Schluss rührt ihr eure geraspelten Karotten und Apfel unter den Brotteig. Gebt den glutenfreien Brotteig in eine gefettete Kastenform, stellt es in den noch kalten Backofen, und backt das glutenfreie Brot bei 200 °C ca. 60 Minuten. Ihr könnt natürlich auch statt den Kürbis- oder Sonnenblumenkerne Walnüsse, Haselnüsse oder Mandeln verwenden. Beim Mehl könnt ihr ebenfalls variieren. Wen ihr jedoch eine andere glutenfreie Mehlmischung verwendet, müsst ihr ggf. die Wassermenge anpassen. Grundsätzlich sollte der Teig eine sehr weiche, aber nicht flüssige Konsistenz haben.


Das glutenfreie Apfel-Karotten-Brot wird sehr saftig und bröselt nicht! Zur Aufbewahrung wickle ich es in ein sauberes Geschirrtuch, und lagere es im Kühlschrank, damit es schön frisch und saftig bleibt!

Viel Spaß beim Nachbacken!




[Rezepte]: glutenfreier Flammkuchen


Gestern war uns so heiß, dass wir mittags unser Mittagessen ausfallen haben lassen. Bei diesen heißen Temperaturen hat man irgendwie nicht so wirklich hunger. Dafür gab es dann abends, als endlich ein kleines, erfrischendes Lüftchen wehte, zu einem Spritzer auf dem Balkon diese leckeren glutenfreien Flammkuchen. Sie sind schnell zubereitet, und man muss nicht so viel Zeit in der warmen Küche verbringen ;-) Lasst sie euch schmecken!


glutenfreier Flammkuchen


für 2 Personen

200 g helle glutenfreie Mehlmischung (z.B. KOMEKO Pan)
1/2 TL Honig
1/2 Würfel Frischhefe
1/2 TL Salz
150 g lauwarmes Wasser

1/2 Becher Sauerrahm
100 g Speckwürfel
2 Frühlingszwiebeln
1/2 Paprikaschote
60 g Streukäse
Salz, Pfeffer, Muskat


Zuerst müsst ihr einen glutenfreien Hefeteig herstellen. Dazu löst ihr die Hefe mit dem Honig in etwas lauwarmen Wasser auf. Mischt das glutenfreie Mehl mit dem Salz, gebt euer Hefegemisch dazu, und fügt das restliche Wasser nach und nach zum Teig. Der Teig sollte eine weiche, aber formbare Konsistenz haben. Den fertigen glutenfreien Hefeteig teilt ihr dann in zwei Portionen und formt ihn auf einer gut bemehlten Unterlage mit bemehlten Händen zu zwei ovalen Teigplatten. Formt bei jeder Teigplatte einen Rand, indem ihr den Teig am Rand nach oben hin etwas zusammendrückt. Bei mir ist eine Gehzeit vom Teig entfallen, weil ich bei den heißen Temperaturen dem Teig beim Wachsen richtig zuschauen konnte. Ansonsten würde ich den Teig ca. 15 - 20 min abgedeckt gehen lassen. Jetzt vermischt ihr den Sauerrahm mit Salz, Pfeffer und Muskat und verteilt alles auf eurem Teig. Danach streut ihr den Käse darüber, und verteilt die Speckwürfel, die in Ringe geschnittenen Frühlingszwiebeln und die gewürfelte Paprikaschoten auf eurem Flammkuchen. Bei 200 °C backt ihr euren Flammkuchen im vorgeheizten Backofen ca. 15-20 Minuten. 





[Rezept]: glutenfreier Schoko-Espresso-Kuchen mit Frischkäsefüllung


Ich hätte nie gedacht, dass ich so etwas einmal sage, aber ja, ich werde allmählich zu einer richtigen "Kaffeetante"! Früher mochte ich Kaffee nicht besonders. Er war mir zu bitter, und ich trank ihn nur hin und wieder aus reiner Höflichkeit oder Gruppenzwang (?!?), mit einem ordentlichen Schuss Milch, oder als Latte Macchiato. Daher zählte ich mich ausschließlich zu den Teeliebhabern. Während meines Studiums habe ich dann den positiven Effekt von Kaffee lieben gelernt. Ein kleiner Wachmacher, wenn es darum ging, sich kurz vor den Prüfungen die Nächte um die Ohren zu schlagen. Damals war Kaffee für mich Mittel zum Zweck.

Im Arbeitsalltag diente Kaffee vor allem als Kommunikationsmittel, oder als Grund mal eine kleine Verschnaufpause einzulegen ;-) Da konnte ich bei einem Kaffee mit meinen Kollegen über Schwierigkeiten bei Projekten oder anderen Bürokram diskutieren, oder den neuesten Klatsch und Tratsch austauschen. Irgendwie schon eigenartig, dass eine ursprünglich kleine Kaffeekirsche Menschen miteinander verbindet. Schließlich hat sich der Satz "Gehen wir auf eine Tasse Kaffee" (ok, bei Männern auch ein Glas Bier), in unserem Sprachgebrauch fest verankert. Oder habt ihr schon mal zu einer Freundin gesagt "Lass uns auf ein Glas Mineralwasser gehen"?!? (Dabei heißt Kaffee trinken gehen nicht unbedingt, dass man auch Kaffee trinkt ;-) ).


Aber zurück zum Thema. Während meiner Schwangerschaft und Stillzeit wurde ich wieder zu einer exzessiven Teetrinkerin, und habe Koffein strikt gemieden (außer ab und zu ein koffeinfreier Kaffee). Der Verzicht auf Koffein machte sich aber bezahlt. Denn so ein kleiner Wirbelwind braucht ganz schön viel Aufmerksam und zehrt an Mama's Energie bei schlaflosen Nächten (wenn mal wieder ein neuer Zahn kommt). Deshalb gibt es für mich mittlerweile morgens zum Frühstück eine Tasse starken Kaffee zum Wach werden und in die Gänge kommen. Zugegeben, meistens ist der Kaffee kalt bis ich ihn trinke, weil meine Aufmerksamkeit unserem kleinen Sonnenschein gilt. Aber durch den relativ langen Koffeinverzicht entfaltet dieses jetzt bei mir relativ schnell seine positive Wirkung ;-) Am frühen Nachmittag, wenn unser kleiner Sonnenschein schläft, und ich meine Hausarbeiten erledigt habe, gönne ich mir eine weitere Tasse Kaffee (diesmal heiß ;-)). Diese Tasse wird dann sehr genüsslich getrunken. Damit kann ich wunderbar entspannen, und kurz mal abschalten. Seit dem trinke ich meinen Kaffee viel bewusster und nehme die unterschiedlichen Kaffeeröstungen viel besser wahr. Kaffee ist für mich ein Genussmittel geworden.

Und dann wären da noch die zahlreichen Babytreffs auf denen wir mittlerweile sind. Kuchen und Kaffee gehören einfach immer dazu. Jede Mama braucht einen Koffeinschub und etwas süßes für die Seele :-)


Da ich den Kaffeegenuss nun endlich für mich entdeckt habe, und  mittlerweile täglich Kaffee trinke, freue ich mich sehr darüber, dass ich die neue Kapselmaschine von Cremesso, die Viva B6 testen durfte. Ich war wirklich erstaunt, wie viele verschiedene Kaffee-Kapseln Cremesso im Sortiment führt. Neben Ristretto, Espresso Alba, Espresso, Espresso per Macchiato, Lungo Fortissimo, Lungo Crema, Lungo Leggero, Lungo Decaffeinato gibt es auch noch Specials wie Irish,Vagnilia oder Caramello Flavoured, sowie Ethiopia Apricot. Besonders überrascht hat mich, dass man mit der Viva B6 nicht nur Kaffee, sondern auch Tee, wie klassischen Früchte- oder Pfefferminztee, sowie Ceylon Pekoe und Rooibos Vanilla, zubereiten kann. Somit erübrigt sich bei uns Zuhause die Frage "Schatz, trinkst du Tee oder Kaffee?". Da die Viva B6 von Cremesso sehr platzsparend ist (33 x 13 x 23 cm), hat sie ihr Plätzchen bei uns direkt am großen Esstisch bekommen. Das ist sehr praktisch, wenn man zusammen frühstückt, und nicht wegen jeder Tasse Nachschub in die Küche gehen muss. Zudem passt sie wunderbar zu unserer Einrichtung. Die Viva B6 gibt es nämlich in den Farben schwarz, weiß, petrol und gelb. Ich genieße es doch sehr, dass ich spontan zwischen Kaffee und Tee wählen kann, ohne erst Teewasser aufsetzen zu müssen, und den Tee ziehen lassen zu müssen. Mit einer Aufheizphase von nur 15 Sekunden ist die Kapselmaschine wirklich flott unterwegs.
Allerdings erweißt sich die Kapselmaschine von Cremesso nur für das Frühstück zu zweit als ausreichend, denn mit dem relativ kleinen Wassertank von nur 0,8 l kommt sie bei größeren Familienzusammenkünften schnell an ihre Grenze. Da ist es dann schon etwas lästig ständig Wasser nachzufüllen. Für solche Anlässe kommt nach wie vor eine große Kanne klassischer Kaffee und Tee auf den Tisch.

Wie oben schon angemerkt, wird mein Kaffee in der  Früh meist kalt, weil ich nicht dazukomme in aller Ruhe zu frühstücken. Da zu viel kalter Kaffee nicht unbedingt schöner macht, und ich ihn ungerne wegschütte, verarbeite ich kalten Kaffee gerne in meinen Rezepten. Beispielsweise bekommt Brot eine wunderbare Kruste, wenn man es vor dem Backen mit Kaffee einpinselt! Aber auch Kuchenrezepte lassen sich wunderbar mit Kaffee verfeinern. Ich werde euch deshalb immer wieder einmal ein Rezepte mit Kaffee zur Resteverwertung von Kaffee/ Tee oder einfach als Genusskick im Kuchen vorstellen.


glutenfreier Schoko-Espresso-Kuchen mit Frischkäsefüllung und Kokosstreusel


für 1 Springform

125 ml Espresso (z.B. Vagnilia Flavoured)
130 g Margarine
6 EL Kakaopulver
150 g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
1 Ei
80 g Joghurt (3,5%)
Abrieb einer 1/2 Bio-Zitrone
Mark einer Vanilleschote
130 g helle glutenfreie Mehlmischung
1 TL Natron
2 TL Backpulver

300 g Frischkäse
2 Päckchen Vanillezucker
1 EL Zucker
1 EL Zitronensaft
200 g Blaubeeren

70 g Margarine
80 g Kokosflocken
60 g helle glutenfreie Mehlmischung
20 g Kakaopulver
30 g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker


Zunächst erwärmt ihr die Margarine zusammen mit dem Espresso in einem kleinen Topf, und löst darin den Zucker und das Kakaopulver auf. Für den Espresso habe ich insgesamt 3 Kapseln Vagnilia Flavoured verwendet, und die Wassermenge an unsere Kaffeetassen angepasst, weil mir persönlich der Kaffee zu stark ist. Die Cremesso-Kapseln könnt ihr übrigens bei Interspar und Eurospar kaufen. Aber auch Mediamarkt, Saturn, ElectronicPartner, Redzac, und Expert führen sowohl die Kapseln als auch die Viva B6 in ihrem Sortiment. Natürlich könnt ihr aber auch ganz bequem direkt im Onlineshop von Cremesso alles bestellen, was das Kaffeeherz begehrt. So jetzt dürfte euer Espressogemisch abgekühlt sein. Stellt den Topf beiseite, denn jetzt sind die Frischkäsefüllung und die Kokosstreusel an der Reihe. Für die Frischkäsefüllung verquirlt ihr den Frischkäse mit dem Zucker und den Zitronensaft. Aus Margarine, Kokosflocken, glutenfreiem Mehl, Kakaopulver und Zucker mischt ihr nun eure Kokosstreusel, indem ihr alles miteinander gut verknetet. Jetzt aber zum Hauptteig. Verrührt das Ei mit dem Joghurt, dem Zitronenabrieb und dem Vanillemark. Dann gebt ihr nach und nach eurer erkaltetes Espressogemisch dazu. Misch euer glutenfreies Mehl mit Natron und Backpulver, siebt es über euren Teig, und hebt alles vorsichtig unter. Nun füllt ihr einen Teil des Teiges in eine mit Backpapier ausgelegte und gefettete Springform. Darauf verteilt ihr nun eure Frischkäsefüllung und die Blaubeeren. Gebt die restliche Teigmasse darüber, und bestreut euren Kuchen mit den Kokosstreuseln. Im vorgeheizten Backofen, muss nun der Kuchen bei Ober-/Unterhitze ca. 35 min gebacken werden. Nach dem Abkühlen könnt ihr euren Kuchen, je nach Beleiben, noch mit etwas Puderzucker bestäuben. 


Übrigens: die leeren Kaffeekapseln eignen sich wunderbar zum Basteln! So haben auch unser kleiner Sonnenschein und die Katzen ihre Freude mit den Kaffeekapseln von Cremesso ;-)


An dieser Stelle möchte ich mich außerdem nochmals sehr herzlich bei Cremesso SCD Handels GmbH für den netten Kontakt und das kostenlose zur Verfügung stellen der Viva B6 inklusive Kapseln bedanken! Meine persönliche Meinung zum Produkt wird dadurch jedoch nicht beeinflusst.

So, nach diesem langen Posting, habe ich mir jetzt aber eine Tasse Crema und ein Stücken Kuchen verdient ;-)



[Rezepte]: Apfel-Kirsch-Kuchen mit Streusel (glutenfrei)


Letzten Sonntag kam eine liebe Freundin aus Graz zu uns zu Besuch. Da wir die Tage zuvor recht viel unterwegs waren (mein Mann hatte endlich mal wieder Urlaub!!!), und erst Samstag Abend spät heimgekommen sind, gab es einen "Was-die-Küche-so-hergibt-Kuchen". Glutenfreier Mürbeteigboden, Früchte und Pudding als Füllung und mit Streuseln bedeckt. Den Kuchen konnte ich abends ohne großen Zeitaufwand noch schnell backen, und bis zum nächsten Tag war er dann auch gut im Kühlschrank durchgezogen.


Der Kuchen kam zum Kaffeetrinken richtig gut an! Bei den heißen Temperaturen ist so ein fruchtiger Kuchen eben genau das Richtige, denn er schmeckt richtig nach Sommer. Die heimischen Kirschen und Äpfel sind zudem das gewisse i-Tüpfelchen - das schmeckt man einfach ;-)

glutenfreier Apfel-Kirsch-Kuchen mit Streusel 

für 1 Springform

160 g helle glutenfreie Mehlmischung (z.B. Hanneforth)
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
60 g Vollrohrzucker
1 Ei
90 g Margarine (halbfett)

2 Päckchen Vanillepuddingpulver
4 EL Zucker
3/4 l Milch

90 g helle glutenfreie Mehlmischung
1 TL Zimt
2 Päckchen Vanillezucker
40 g Zucker
60 g Margarine (halbfett)

4 Äpfel (mittelgroß)
250 g Kirschen


Aus dem glutenfreien Mehl, Backpulver, Salz, Zucker, Ei und Margarine stellt ihr einen glutenfreien Mürbeteig her. Gebt den fertigen Mürbeteig in eine Springform (diese muss nicht gefettet sein, da der Teig selbst genügend Fett enthält), und drückt den Teig ca. 3 Finger breit am Rand hoch. Danach stellt ihr eure Springform in den Kühlschrank. Zwischenzeitlich schneidet ihr eure Äpfel in kleine Stücke und halbiert eure Kirschen. Nun bereitet ihr eure Puddingfüllung zu. Dafür mischt ihr das Puddingpulver mit dem Zucker und löst es in etwas Milch auf. Die restliche Milch bringt ihr zum Kochen, und rührt dann euer Puddingpulver ein. Lasst den Pudding unter ständigem Rühren kurz aufkochen, und stellt ihn dann zur Seite. Aus dem restlichen glutenfreien Mehl, Zimt, Zucker und Margarine knetet ihr eure glutenfreien Streusel für den Kuchen, indem ihr alles miteinander verknetet. Vergesst nicht den Pudding immer mal wieder umzurühren, damit keine Haut auf dem Pudding entsteht. Jetzt verteilt ihr auf eurem gekühlten Mürbeteig die klein geschnittenen Früchte, gebt den Pudding darüber, und streut eure Streusel darauf. Im vorgeheizten Backofen backt ihr euren Kuchen bei 160 °C Ober-Unterhitze ca. 60 Minuten. 











[Rezepte]: glutenfreie Schokomuffins


Unser kleiner Sonnenschein und ich, waren diese Woche zu einem Babytreff eingeladen. Und ich muss zugeben - dieses Mal haben wir das Klischee voll erfüllt ;-) Die Kleinen spielten brav miteinander, während die Mamas gemütlich ein Tässchen Kaffee tranken und sich über Gott und die Welt unterhielten. Neben frischem Obst durfte natürlich für die Mamas ein leckerer Kuchen in der Runde nicht fehlen. Da ich (wie sollte es auch anders sein) die einzige Zöli-Mama bin, habe ich es mir nicht nehmen lassen einen glutenfreien Kuchen mitzubringen. Erst konnte ich mich nicht entscheiden was ich backen sollte. Ein einfacher Obstkuchen oder Gugelhupf war mir "zu einfach" es sollte schon etwas hermachen. Allerdings kommt Obst- und Schokokuchen immer gut an, da kann man nie etwas falsch machen. Also habe ich mich im Netz inspirieren lassen: Herausgekommen sind diese glutenfreien Schokoladenmuffins mit einer Frischkäsefüllung und (natürlich) Kirschen! Und ich bin mit dem Resultat restlos begeistert! Sie schmecken richtig fruchtig und sind recht saftig - genau das Richtige bei Temperaturen jenseits der 30 °C.

glutenfreie Schokomuffins mit fruchtiger Frischkäsefüllung

12 Muffins

225 g helle glutenfreie Mehlmischung (z.B. von Alnavit)
4 g Natron
40 g Kakao
130 g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
1 Ei
110 g geschmolzene Butter
300 g Buttermilch
25 g Rum

175 g Frischkäse
20 g Zucker
Abrieb einer 1/2 Bio-Zitrone
1 Päckchen Vanillezucker
2 Hände voll Kirschen

Schokoladenglasur


Wascht, entkernt und halbiert eure Kirschen. Anschließend verrührt ihr den Frischkäse mit dem Zucker und mengt die Kirschhälften unter. Vermischt in einer weiteren Schüssel das glutenfreie Mehl, Natron, Kakao und Zucker und Zitronenschale gut miteinander. In einer anderen Schüssel verrührt ihr das Ei mit dem Rapsöl, der Buttermilch und dem Rum. Ist alles gut miteinander verrührt, siebt ihr die trockenen Zutaten über den Teig und rührt alles vorsichtig unter. In die vorbereiteten Muffinsformen füllt ihr nun jeweils 1 EL Teig ein, darauf gebt ihr die Frischkäsefüllung, und bedeckt alles mit dem restlichen Teig. Jetzt geht es bei 160 °C (Ober-/Unterhitze) für ca. 25 min ab in den Ofen! Nach dem Backen könnt ihr eure Muffins, nachdem sie gut ausgekühlt sind, noch mit Schokolade verzieren.





[Rezepte]: glutenfreie Grissini



Kürzlich waren wir beim Essen, und ich habe mir einen glutenfreien Salat (ohne Brotwürfel) bestellt. Als das Essen serviert wurde, steckten in meinem Salat einige Grissinis, und der Kellner sagte zu mir "Ich habe die Brotwürfel im Salat extra weggelassen!" - Daraufhin habe ich empört geantwortet, dass die Grissinis ebenfalls Gluten enthalten, und ich den Salat so nicht essen könne! Ratet mal was der aufgeklärte Kellner gemacht hat? Er hat die Grissinis aus dem Salat gezogen und gesagt "Jetzt ist alles glutenfrei, so ein Krümel wird schon nichts ausmachen." Den Rest brauch ich euch nicht erzählen.... ich finde es einfach nur traurig, dass man mit der Glutenunverträglichkeit oft nicht ernst genommen wird, sondern eher als hysterisch abgestempelt wird! 


So, jetzt ist aber Schluss mit ärgern! Das unschöne Erlebnis hatte nämlich auch etwas positives: ich hatte daraufhin richtig Lust auf Grissinis! Da ich ja gerne backe, dachte ich mir, dass das gar nicht so schwer sein kann selbst glutenfreie Grissinis zu backen. Nach einigen Recherchen im Internet und unzähligen Rezepten später, habe ich mich dazu entschieden ein Grissini-Rezept von Herrn Grün in glutenfrei umzuwandeln. Und ich muss sagen, dass es die richtige Rezeptwahl war. Die glutenfreien Grissini mit Parmesan sind wunderbar kross und unheimlich lecker!!! Einige glutenfreien Grissinis haben es nicht mehr ins Glas geschafft, weil sie direkt vom warmen Backblech weggeknabbert wurden ;-) Also vorsicht, denn diese glutenfreien Grissinis haben Suchtpotential ;-)
Aber nun zu meinem Rezept für die glutenfreien Grissinis mit Parmesan!

glutenfreie Grissini mit Parmesan


450 g helle glutenfreie Mehlmischung (z.B. KOMEKO Pan)
120 g fein geriebener Parmesan
300 ml lauwarmes Wasser
2 EL Rapsöl
1/2 Würfel Frischhefe
1 EL Salz


Mischt das glutenfreie Mehl zusammen mit dem Salz in einer Schüssel, und bildet in der Mitte eine Mulde. In diese Mulde gebt ihr die Hefe, und gießt 1/3 der Wassermenge dazu. Nun überdeckt ihr die Mulde mit Mehl vom Muldenrand und lasst das Ganze 10 Minuten ruhen. Jetzt gebt ihr die restlichen Zutaten zum Mehl und knetet einen glatten Teig, der sich vom Schüsselrand gut löst. Abgedeckt lasst ihr euren glutenfreien Teig ca. 1 Stunde gehen. Bedeckt eure Arbeitsfläche gut mit glutenfreien Mehl und rollt euren Teig darauf rechteckig ca. 4-5 mm dick aus. Jetzt schneidet ihr mit einem Teigrädchen euren Teig in Streifen, und formt jeden Streifen zu einem Grissini, indem ihr den Teigstreifen auf der bemehlten Arbeitsfläche mit beiden Handflächen leicht rollt. Legt eure glutenfreien Grissinis auf ein Backblech und backt sie im vorgeheizten Backofen (Ober-Unterhitze) bei 250 °C zunächst 5 min, regelt danach den Backofen auf 180 °C runter, und backt die glutenfreien Grissinis fertig, bis sie eine leichte Bräunung aufweisen (ca. 12 min).




[Rezepte]: Kirsch Muffins (glutenfrei)


Seit einigen Wochen ist endlich die Kirsch-Saison eröffnet. Mittlerweile gibt es überall die Kirsch-Standl mit den tiefroten süßen heimischen Früchtchen. Da kann ich als als glutenfreie Hobbybäckerin natürlich nicht daran vorbeigehen, ohne zuzuschlagen ;-) Das habt ihr jetzt davon! Es gibt schon wieder einen glutenfreien Kirschkuchen! Dieses Mal aber in Form von glutenfreien Kirsch Muffins, da wir bei dem herrlichen Sommerwetter viel in der Natur unterwegs sind, und sich Muffins im Picknickkorb als sehr praktisch erweisen ;-) Aber nun zum Rezept....

Kirsch Muffins (glutenfrei)


für 12 Muffins

180 g helles glutenfreies Mehl (z.B. von Hanneforth)
1 EL Backpulver
80 g Buchweizenflocken
1/4 l Buttermilch
70 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Ei
50 g Margarine
1 TL Zimt
1 starke Prise Salz
18 Kirschen
Zimtzucker


Für den glutenfreien Rührteig müsst ist zu aller erst die Buchweizenflocken mit der Buttermilch mischen, und ca. 30 MInuten quellen lassen. Anschließend rührt ihr die Margarine mit dem Zucker und dem Ei schaumig. Mischt die restlichen trockenen Zutaten in einer separaten Schüssel. Jetzt gebt ihr die eingeweichten Buchweizenflocken zum Teig, und siebt die trockenen Zutaten darüber. Verrührt alle Zutaten miteinander, bis sie gerade so miteinander vermengt sind. Jetzt müsst ihr den Teig in die Muffinförmchen geben, und pro Muffin 3 Kirschhälften in den Teig drücken. Anschließend bestreut ihr eure Muffins mit Zimtzucker und backt sie bei 180 °C ca. 25 min im vorgeheizten Backofen.

Seid ihr auch so begeistert von den glutenfreien Kirsch-Muffins wie ich? Ich finde, dass der Zimt mit den Kirschen sehr gut harmoniert. Und vor allem der Zimtduft, der beim Backen durchs Haus strömt, ist traumhaft :-)






[Rezepte]: Rote Rüben Muffins (glutenfrei)



Nachdem bei dem heißen Wetter so viel Eis geschlemmt wird, gab es letztes Wochenende zur Abwechslung gesunden glutenfreien Kuchen, in Form von Rote Rüben Muffins. Sicherlich fragt ihr euch, was Gemüse im Kuchen verloren hat! Zugegeben, man muss schon etwas mutig sein, um sich an den glutenfreien Rote Rüben Muffins zu versuchen. Es ist nicht jedermanns/-fraus Geschmacksache. Aber diejenigen unter euch, die mutig sind, werden ein einmaliges Geschmackserlebnis haben. Die Rote Rübe ist meiner Meinung nach genauso so wie die Zucchini oder Karotte ein ideales Gemüse für süße, gesunde Köstlichkeiten. Ich gehöre definitiv zu den süßen Gemüse-Kuchen-Fans, und werde zukünftig weiterhin gesunde, glutenfreie Kuchenrezepte kreieren. Traut euch, und probiert es aus ;-) 


Rote Rüben Muffins

für 12 Muffins

230 g Rote Rüben
70 g Buchweizenflocken
110 g Mandelmehl
1/2 TL Backpulver
80 g Vollrohrzucker
2 Päckchen Vanillezucker
3 Eier
2 EL Milch
jeweils 1 Msp. Zimt undAnis


Zuerst müsst ihr die Roten Rüben schälen und fein reiben. Trennt die Eier, und schlagt das Eigelb zusammen mit dem Zucker und den Gewürzen schaumig. Nun mischt ihr die Buchweizenflocken mit dem Mandelmehl und dem Backpulver und gebt es nach und nach zum glutenfreien Teig. Schlagt das Eiweiß schaumig. Jetzt mischt ihr die Roten Rüben-Raspeln zusammen mit der Milch unter. Zum Schluss den Eischnee vorsichtig unterheben. In die Muffinförmchen füllen, und bei 180 °C ca. 20 min backen!




*In freundlicher Zusammenarbeit mit Biohof Achleitner


[Rezepte]: Palatschinken mit Wirsingfüllung (glutenfrei)


Glutenfreie Palatschinken sind bei uns ein richtiges Freitag-Mittagessen, oder Heute-ist-es-viel-zu-heiß-Essen. Gerade wenn man keine Zeit zum Kochen hat, oder der Kühlschrank nichts hergibt (Oder man einfach mal keine Lust hat großartig zu kochen ;-) ), sind diese Palatschinken im Nu zubereitet, und kommen auch immer bei der Familie an. Palatschinken sind ein regelrechter Familienhit. Egal ob Frittatensuppe, süß oder pikant gefüllt - jeder mag sie gerne! Vor allem sind sie aus Mama-Sicht mal wieder das perfekte Essen, um der Familie etwas Gemüsiges unterzujubeln. Bei uns gibt es meistens erst pikante Palatschinken und dann noch einen Süßen als Nachtisch, oder erst eine Gemüsesuppe, und dann süßgefüllte Palatschinken. Wie ist das bei euch? Macht ihr das auch so? Heute habe ich jedenfalls ein pikantes Palatschinkenfüllung-Rezept für euch. Natürlich glutenfrei ;-)

Palatschinken mit Wirsingfüllung


für ca. 8 Palatschinken

glutenfreier Palatschinkenteig

130 g helles glutenfreies Mehl
300 ml Mineralwasser
3 Eier
etwas Salz

Rapsöl

Wirsingfüllung

1 kleiner Wirsingkohl
1 Zwiebel
100 g Speckwürfel
60 ml Gemüsebrühe
3 EL Sauerrahm
Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Kümmel


Erst müsst ihr den glutenfreien Palatschinkenteig herstellen. Dafür schlagt ihr die Eier mit dem Mineralwasser und dem Salz schaumig, und gebt dann nach und nach das glutenfreie Mehl dazu. Lasst den Teig ca. 20 Minuten ruhen.
In der Zwischenzeit entfernt ihr vom Wirsing den Strunk, und schneider die Blätter in Streifen. Würfelt die Zwiebel und bratet sie zusammen mit den Speckwürfeln kurz an. Dann gebt ihr den Wirsing dazu und gießt die Gemüsebrühe ein. Lasst alles bei geschlossenem Deckel ca. 10-15 Minuten garen. Schmeckt die Wirsingfüllung mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Kümmel ab, und rührt den Sauerrahm unter.
Nun backt ihr in einer beschichteten Pfanne mit wenig Rapsöl 7 glutenfreie Palatschinken, verteilt die Wirsingfüllung auf den fertigen glutenfreien Palatschinken, und rollt diese auf. Mit frischem Schnittlauch bestreut, könnt ihr sie jetzt genießen!


* In freundlicher Zusammenarbeit mit Biohof Achleitner 




[Rezepte]: Karfiol-Pizzettis (glutenfrei)



Karfiol-Pizzettis. Von Natur aus glutenfrei! Und wer hätte das gedacht, man schmeckt den Karfiol gar nicht raus. Somit sind diese Karfiol-Pizzettis, das perfekte Familienrezept. Den Gemüsemuffeln kann man das Gesunde einfach unterschmuggeln ;-) Habt ihr eurer Familie auch schon mal etwas Gemüsiges untergejubelt, ohne dass es jemand gemerkt hat? Wenn ja, dann bin ich für eure Rezepte offen! Nur her damit ;-)


Karfiol-Pizzettis

ca. 36 Stück

330 g Karfiol
120 g geriebener Emmentaler
1 TL Maisstärke
2 Eier
1 großzügige Prise Salz

Tomatenmark
Oregano, Thymian, Basilikum
Käse
Belag nach Belieben


Zuerst müsst ihr den Karfiol in kleine Stücke hacken. Danach mischt ihr den Karfiol mit den restlichen Zutaten, und formt mit Hilfe eines Keksausstecher Pizzettis aus einem mit Backpapier ausgelegten Backblech. Je dünner ihr die Karfiol-Masse in dei Förmchen einstreicht, desto knuspriger werden die Pizzettis. Backt die Pizzettis bei 180 °C für ca. 20 min. Danach bestreicht ihr die Pizzettis mit dem Tomatenmark, streut Oregano, Thymian und Basilikum darüber, und belegt sie je nach Belieben mit euren Lieblingszutaten. Danach gehts nochmals für knapp 12 min in den Ofen.


*In freundlicher Zusammenarbeit mit Biohof Achleitner