[Rezepte]: glutenfreie Kokos-Kekse mit Datteln gesüßt



Die Vorweihnachts- und Weihnachtszeit ist auch immer die Zeit von herrlich duftenden Keksen, Stollen, Glühwein oder Punsch und anderen weihnachtlichen Leckereien. Auch ich und meine Süßschnäbel können zur Weihnachtszeit auf derartige Leckereien nicht verzichten. Durch meine Glutenunverträglichkeit backe ich seit Jahren zur Weihnachtszeit glutenfreie Kekse oder Plätzchen. Seit unser Sonnenschein unsere Familie bereichert und sich zu den süßen Leckereien magisch angezogen fühlt, überlegt man als Mama natürlich, wie man die Kekse oder Plätzchen etwas gesünder backen kann, damit das Kekserl zwischendurch nicht nur eine süße Nascherei, sondern auch eine kleine Vitaminbombe ist.


Heuer habe ich mich deshalb dazu entschlossen etwas ganz neues auszuprobieren. Gesünder sollen unsere Weihnachtskekse werden, aber es darf keine Einbußen beim Geschmack der Kekse geben. Am Wochenende habe ich daher in meiner kleinen Küche herumexperimentiert und zunächst den Zuckeranteil in den Weihnachtskeksen durch süßes Dattelmus ersetzt. Wir waren erstaunt wie lecker Dattelmus schmeckt. In punkto Süße steht Dattelmus dem normalen Haushaltszucker in nichts nach. Zudem liefern Datteln im Unterschied zum raffinierten Zucker auch noch wertvolle Vitamin- und Nährstoffe. Wusstet ihr, dass in  Datteln jede Menge B-Vitamine enthalten sind? Auch Kalzium, Kalium und Magnesium liefert uns das kleine süße Früchtchen. Und das Beste: besonders eine erhöhte Zufuhr von B-Vitaminen kann zu einer Stressentlastung führen - und unter uns: genau das brauchen wir doch in der Weihnachtszeit, oder? :-)  


Dattelmus


200 g Datteln
warmes Wasser
1 Vanilleschote

glutenfreier Kokos-Keksteig


200 g Dattelmus
200 g Kokosöl
60 g gemahlene Kokosflocken oder Kokosmehl
140 g glutenfreies Mehl (z.B. Kuchenmehl von Hanneforth)
4 Eigelb
1 Prise Salz

Eiweiß


Das Dattelmus könnt ihr ganz einfach selbst herstellen. Dazu legt ihr die Datteln in warmes Wasser ein, und weicht diese über Nacht ein. Am nächsten Tag püriert ihr sie einfach zusammen mit dem Mark einer Vanilleschote zu Dattelmus.

Für den gluten- und zuckerfreien Kokos-Keksteig das Kokosöl leicht erwärmen und mit dem Dattelmus, Eigelb, gemahlenen Kokosflocken, Prise Salz und glutenfreiem Mehl zu einem homogenen Keksteig verarbeiten. Den glutenfreien Keksteig mit der natürlichen Süße von Datteln vor der Weiterverarbeitung für 30 Minuten in den Kühlschrank legen, Damit das Kokosöl wieder fest werden kann.
Auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche den glutenfreien Keksteig ausrollen und Kekse ausstechen. Die Kekse mit dem übrig gebliebenen Eiweiß bestreichen, und im vorgeheizten Backofen bei 160 °C Ober-/ Unterhitze ca. 8-10 min backen. Die glutenfreien und zuckerfreien Kekse auskühlen lassen und nach belieben verzieren. 






Habt ihr auch schon einmal süßes Gebäck mit Dattelmus gebacken?

[Rezepte]: glutenfreier Zimtzucker-Kuchen


Endlich finde ich Zeit um euch das versprochene Rezept für den schnellen glutenfreien Rührkuchen nachzureichen. In meinem letzten Post (hier) habe ich euch ja das Rezept versprochen ;-)
Wie ich schon erwähnt habe, lässt sich der glutenfreie Zimtzucker-Kuchen sehr schnell backen, da er aus einem klassischen glutenfreien Rührteig hergestellt wird. Daher eignet sich das Rezept auch prima zum gemeinsamen Backen mit Kindern oder für Backanfänger.

Durch das Abwechselnde Schichten von glutenfreiem Rührteig und Zimtzucker bekommt euer einfacher und schneller glutenfreien Zimtzucker-Kuchen auch optisch eine sehr ansprechende Form, und macht auf der Kaffeetafel "etwas her". Besonders lecker finden wir auch die oberste Zimtzucker-Schicht auf dem glutenfreien Rührkuchen, da diese durch das Backen besonders knackig wird, und beim Hineinbeißen in den Kuchen so schön knackst ;-)

Falls ihr den glutenfreien Zimtzucker-Kuchen nicht auf Anhieb verputzt, könnt ihr ihn problemlos noch nach ein paar Tagen genießen, da er sehr saftig ist, und nicht so schnell austrocknet. Auch zum Frühstück zu einer heißen Tasse Kakao schmeckt der glutenfreie Zimtzucker-Kuchen fantastisch! Probiert es doch mal aus :-)



glutenfreier Zimtzucker-Kuchen


für 1 Kastenform

250 g helle glutenfreie Mehlmischung
1 Päckchen Backpulver
250 g Margarine oder Butter
4 Eier
150 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
Mark 1 Vanilleschote
1 Prise Salz
Zimt


Für den glutenfreien Zimtzucker-Kuchen stellt ihr einen klassischen glutenfreien Rührteig her. Dafür gebt ihr die Margarine oder Butter zusammen mit 120 g Zucker und Vanillezucker in eine Rührschüssel, und rührt alles bei hoher Stufe schaumig. Nach und nach könnt ihr die Eier zum glutenfreien Rührteig geben und zusammen mit dem Vanillemark unterrühren. In einer weiteren Schüssel vermischt ihr das glutenfreie Mehl mit dem Backpulver und der Prise Salz. Rühr das Mehl nach und nach unter die glutenfreie Kuchenmasse, bis ein homogener glutenfreier Rührkuchenteig entstanden ist. In einem kleinen Becher vermischt ihr die restlichen 30 g Zucker mit einer ordentlichen Portion Zimt, denn euer glutenfreien Zimtzucker-Kuchen soll ja nach Zimt schmecken ;-) Jetzt fettet ihr eure Kuchen-Kastenform mit etwas Margarine oder Butter ein und gebt 1/3 des glutenfreien Teiges in die Kuchenform. Dann bestreut ihr den glutenfreien Kuchenteig in der Kuchenform mit einem Teil der Zimtzucker-Mischung. Das ganze wiederholt ihr noch 2 mal. Durch die oberste Zimtzucker schickt bekommt euer glutenfreier Zimtzucker-Kuchen eine knackige Zimtzucker-Kruste. Backt euren glutenfreien Rührkuchen bei 160 °C Ober-/ Unterhitze ca. 50-60 min. im Backofen.

Tipp: Der glutenfreie Zimtzucker-Kuchen schmeckt auch sehr gut zum Frühstück zu einer warmen               Tasse Kakao :-) 


Habt ihr auch ein schnelles und saftiges Rührkuchen-Rezept für mich? Ihr könnt mir auch gerne eure Rezeptwünsche schreiben - ich werde dann versuchen eine glutenfreie Leckerei daraus zu zaubern :-)

[Rezepte]: glutenfreie Müslikekse mit gerösteten Kürbiskernen

Diese glutenfreien Müslikekse mit gerösteten Kürbiskernen sind mal wieder eine Zufallsleckerei aus meiner kleinen Küche. Denn eigentlich wollte ich glutenfreie Nussecken backen... eigentlich. Doch dann kam mal wieder das eine zum anderen.... Mir schwebte die Idee mit den glutenfreien Nussecken schon lange im Kopf herum. Und ich wusste auch, dass sich in meinen Küchenschätzen noch jede Menge Kürbiskerne befinden, die ich endlich verarbeiten sollte. Somit war die Idee mit den glutenfreien Kürbiskernecken eigentlich geboren. 


Also machte ich mich mit meinem kleinen Helferlein an die Arbeit, und machten zunächst einen glutenfreien Mürbeteig, den wir zusammen ausrollten. Danach wog ich die restlichen Zutaten für den Belag ab, und stellte den Topf auf den Herd, um alles schön aufköcheln zu lassen. Nebenbei machte ich mit dem kleinen Helferlein etwas Quatsch und schon war es passiert: wir kippten voller Enthusiasmus die Kürbiskerne in den Topf! Dabei hätte ich die Kürbiskerne doch zuerst noch mit der Küchenmaschine zermahlen wollen. Egal dachte ich mir, und musste feststellen, dass mir die Kürbiskernmasse für den Belag nicht fest wurde. Glücklicherweise ist unsere Küche so klein, dass mir mit einem "Blick zum Himmel" (um das Vorhaben zu retten), meine Frühstücksbrei-Dose ins Auge sprang - die Rettung! Ich habe einfach nach Gefühl glutenfreie Haferflocken unter die Kürbiskernmasse gemischt, um die Flüssigkeit aufzusaugen und eine streichfähige Masse zu erhalten. Über diesen genialen Einfall war ich so froh, dass ich voller Tatendrang die Masse auf den glutenfreien Mürbeteig kippte und verstrich. Voller Stolz saßen ich und mein kleines Helferlein vorm Backrohr.... bis es mir plötzlich einfiel: wir haben die Marmelade vergessen auf den Teig zu streichen.. und überhaupt: die Teigmenge war für ein Backblech viel zu wenig! Es wären ultradünne Kürbiskernecken geworden.....


Da unser eigentliches Backvorhaben nicht mehr zu retten war, rührte ich sofort die Zutaten für einen schnellen Rührkuchen zusammen (welcher übrigens mega lecker geworden ist - Rezept folgt ;-) ). Allerdings war mir um die leckeren Kürbiskerne leid und ich wollte unseren großen gebackenen Keks nicht einfach wegschmeißen. Also versuchte ich den heißen Keks im noch heißen Zustand mit Hilfe eines runden Keksausstecher in Form zu bringen. Und es gelang :-) Wie ihr sehen könnt sind aus unseren glutenfreien Kürbiskernecken diese leckeren glutenfreien Müslikekse entstanden. Das kleine Helferlein und ich konnten nicht widerstehen und haben sofort getestet. Unser Fazit: es sind die besten glutenfreien Müslikekse die wir je gegessen haben :D

Im Nachhinein finde ich unsere glutenfreien Müslikekse für Zwischendurch wirklich super. In einer kleinen Dose eingepackt verfolgen sie uns jetzt nicht nur bei der Nachmittags-Jause, sondern auch auf dem Spielplatz oder ins Büro. Außerdem sagt man Kürbiskernen eine gesunde Wirkung nach: beim regelmäßigen Verzehr von Kürbiskernen kann man Blasenentzündungen vorbeugen. Na dann... gönnt euch öfters mal einen glutenfreien Müslikeks im Herbst ;-)


glutenfreie Müslikekse

für 1 Standard-Blech

225 g glutenfreie helle Mehlmischung
50 g Zucker
125 g Butter/Margarine
1 Ei
1 Prise Salz
300 g geröstete Kürbiskerne
ca. 3-4 handvoll glutenfreie Haferflocken
3 EL Wasser
125 Butter/ Margarine
60 g Rohrrohrzucker

Für die glutenfreien Müslikekse stellt ihr zunächst den Belag her. Dafür gebt ihr in einen Topf die Butter oder Margarine, das Wasser und den Zucker, und lasst alles zusammen leicht aufkochen. Rührt am besten immer wieder um, damit euch im Topf nichts anbrennt. Danach gebt ihr die gerösteten Kürbiskerne (oder andere Nüsse/ Kerne) zur Masse und rührt alles gut durch. Anschließend vermengt ihr noch nach und nach die glutenfreien Haferflocken unter die Masse. Je nach Flüssigkeit braucht ihr mehr oder weniger glutenfreie Haferflocken. Letztendlich sollte eine klebrige Masse entstanden sein, die ihr nachher gut auf dem glutenfreien Mürbeteig verstreichen könnt. Lasst die Masse etwas abkühlen, bevor ihr sie auf dem glutenfreien Teig verstreicht.
Anschließend stellt ihr für die glutenfreien Müslikekse einen glutenfreien Mürbeteig her. Dafür wiegt ihr das glutenfreie Mehl, Zucker und Butter/ Margarine ab, und verknetet es mit Hilfe eurer Küchenmaschine zusammen mit dem Ei und dem Salz zu einem homogenen glutenfreien Mürbeteig.
Den glutenfreien Mürbeteig könnt ihr sofort mit dem Nudelholz auf die Größe eures Backbleches ausrollen. Am besten gelingt euch das, wenn ihr hierfür das Backpapier oder eine Dauerbackmatte leicht mehliert, und den glutenfreien Mürbeteig darauf ausrollt. Ihr könnt allerdings auch den sehr weichen Teig mit den Händen sehr gut in Form drücken ;-)
Jetzt könnt ihr den Kürbiskern-Belag auf eurem glutenfreien Mürbeteig verstreichen. Im vorgeheizten Backofen, backt ihr eure glutenfreien Müslikekse bei 200 °C Ober-/ Unterhitze ca. 20 min.
Nach dem Backen könnt ihr mit Hilfe eines runden Keks-Ausstecher sofort eure Kekse ausstechen. Ihr könnt sie allerdings auch in Würfel oder Dreiecke schneiden, damit ihr nicht so viele Müslikeks-Ränder übrigt habt (diese müsst ihr ja schließlich alle aufessen ;-) ) 


Habt ihr auch ein leckeres Keks-Rezept für mich? Vielleicht sogar eines, dass als geheimes Wundermittel durchgeht ;-) ?


[Rezepte]: glutenfreie Käsekuchenmuffins mit Himbeeren


 Für einen kurzfristig angekündigten Besuch gab es bei uns diese glutenfreien Käsekuchen-Muffins mit Himbeeren. Die Zutaten dafür hat man (fast) immer zu Hause, sodass man ganz spontan und schnell Käsekuchen-Muffins backen kann. Das Rezept ist so einfach, dass auch kleine backbegeisterte Hobby-Bäcker schon kräftig mithelfen können. Durch den geringen Zuckeranteil in den glutenfreien Käsekuchen-Muffins mit Himbeeren, eignen sich diese auch schon zum Verzehr von kleinen Schleckermäulern. Die Muffins schmecken richtig schön saftig, und sind dank dem hohen Eiweißanteil auch eine gute Eiweißquelle. Somit sind sie auch für Süßschnäbel geeignet, die auf eine kohlenhydratarme und eiweißreiche Ernährung achten. Die Himmbeeren sind natürlich das i-Tüpfelchen. Hier kommen nicht nur Himbeer-Fans (wie unser kleiner Sonnenschein) auf ihre Kosten, sondern verleihen den glutenfreien Käsekuchen-Muffins eine fruchtige Note und liefern zudem wertvolle Vitamine. Probiert's doch mal aus ;-)


glutenfreie Käsekuchen-Muffins mit Himbeeren


für 10 Muffins

3 Eier
50 g Zucker
1 Prise Salz
2 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
2 gestrichene EL glutenfreies Mehl
1 EL Zitronensaft
Mark 1 Vanilleschote
250 g Topfen (Quark)

150 g Himbeeren (TK)


Für die glutenfreien Käsekuchen-Muffins müsst ihr die Eier trennen und das Eiweiß mit der Prise Salz zu Eischnee schlagen. Den Zucker und Vanillezucker verrührt ihr mit dem Eigelb zu einer hellen cremigen Masse. Nun gebt ihr das Vanillepuddingpulver, glutenfreies Mehl, Zitronensaft, Mark der Vanilleschote und Topfen zum glutenfreien Muffin-Teig und verrührt alles zu einem homogenen glutenfreien Teig. Zum Schluss hebt ihr noch den Eischnee vorsichtig unter den glutenfreien Teig. Jetzt füllt ihr in eure Muffins-Formen etwas Teig ein (ca. 1 EL) und verteilt darauf die Himbeeren (10 Himbeeren aufheben). Verteilt den restlichen Teig auf den Himbeeren und setzt auf jeden Muffin in die Mitte eine Himbeere. Im vorgeheizten Backofen backt ihr eure glutenfreien Käsekuchen-Muffins bei 160 °C ca. 25 - 30 min auf mittlerer Schiene.  


Kennt ihr auch ein Muffin- oder Kuchenrezept, das ganz oder mit wenig Mehl auskommt?


glutenfreie Topfentorte mit Fruchtspiegel


Auch die glutenfreie Geburtstagstorte für unseren Sonnenschein möchte ich euch nicht vorenthalten. Da unser Geburtstagskind glücklicherweise im Spätsommer Geburtstag feiern, und die letzten heißen Sommertage genießen darf, gab es eine leichte fruchtige glutenfreie Topfentorte. Natürlich wurde diese auch kindgerecht dekoriert, sodass die kleinen Kinderaugen zum Strahlen gebracht wurden.


Für die glutenfreie Topfentorte habe ich dieses mal einen glutenfreien Biskuitboden gebacken. Auf den glutenfreien Biskuitboden gab es eine leichte Topfencreme, die ganz ohne Schlagobers und Gelatine auskommt. Da keine Gelatine in der Topfenmasse enthalten ist, kann man sich auch sicher sein, dass diese fest wird, und es keine unschönen Überraschungen beim Anschneiden gibt ;-) Die leicht säuerliche Note des Topfen kommt ohne die Zugabe von Schlagobers viel besser zur Geltung und passt wunderbar zum Fruchtspiegel, der auf die Topfenmasse gegeben wird. Hübsch dekoriert, ist diese glutenfreie Topfentorte wirklich ein toller Hingucker auf jeder Geburtstagsparty.


Die Idee für die glutenfreie Geburtstagstorte hat übrigens unser Sonnenschein geliefert - schließlich ist unser Sonnenschein ein großer Fan von Biene Maja. Somit heißt diese glutenfreie Geburtstagstorte inoffiziell Biene-Maja-Torte ;-) Für mich ist es jedenfalls eine tolle sommerliche Topfentorte, die nicht zu sehr aufträgt (mir durch Schlagobers nicht schlecht wird ;-) ) und mit der hübschen Dekoration für eine Kindergeburtstagsparty perfekt geeignet ist.


glutenfreie Topfentorte mit Fruchtspiegel


für 1 Springform

3 Eier
3 EL warmes Wasser
80 g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
180 g helle glutenfreie Mehlmischung
1/2 Päckchen Backpulver

2 Päckchen Vanillepuddingpulver
450 ml Milch
1 Becher Brunch
400 g Becher Topfen
120 g Zucker
Mark 1 Vanilleschote

1/2 l Marillensaft
2 Päckchen Tortenguss weiß
40 g Zucker

2 Dosen Marillen (ohne Zuckerzusatz)
schwarze und weiße Kuvertüre
Mandelblättchen


Als erstes backt ihr für eure glutenfreie Topfentorte einen glutenfreien Biskuitboden. Dazu trennt ihr die Eier, und schlagt das Eiweiß mit dem Salz zu Eischnee. Das Eigelb verrührt ihr mit dem Zucker,Vanillezucker und warmen Wasser cremig. Vermischt das glutenfreie Mehl gut mit dem Backpulver. Nun gebt ihr die Hälfte des Eischnee zum glutenfreien Teig und siebt das glutenfreie Mehlgemisch darüber. Hebt zusammen vorsichtig alles unter, bis sich das Mehl mit der Eier-Zucker-Masse verbunden hat. Dann hebt ihr vorsichtig den restlichen Eischnee unter und füllt den glutenfreien Biskuitteig in eine mit Backpapier ausgekleidete Tortenform. Im vorgeheizten Backofen wir der glutenfreie Tortenboden bei 160 °C ca. 15 - 20 min gebacken. 

Für die Topfencreme bereitet ihr zunächst einen Pudding zu, indem ihr 400 ml Milch in einem Topf erhitzt. Die restliche Milch verrührt ihr mit dem Puddingpulver und rührt diese dann wie beim normalen Puddingkochen in die heiße Milch ein. damit sich auf dem Pudding keine Haut bildet, legt ihr sofort Frischhaltefolie direkt auf die Puddingoberfläche und lasst diesen ausfühlen. Für die fertige Topfencreme verrührt ihr einfach den kalten Pudding mit dem Topfen, Brunch, Zucker und Vanillemark. Gebt um euren glutenfreien Biskuit einen Tortenring, und füllt danach die Topfencreme darauf. Jetzt geht es ab in den Kühlschrank, damit eure Topfencreme auch schön fest wird.

Für den Fruchtspiegel bereitet ihr einen Tortenguss nach Packungsanleitung zu, und verwendet dafür den Marillensaft. Lasst ihn unter Rühren etwas auskühlen, und gießt ihn dann auf die feste Topfenmasse. Danach gebt ihr die glutenfreie Topfentorte zum Kühlen wieder in den Kühlschrank.

Für die Dekoration der glutenfreien Topfentorte könnt ihr entweder einfach nur Marillenhälften darauf verteilen und mit kleinen Sahnetupfen und Schokolade verzieren, oder ich macht wie ich kleine Bienen für die Torte.
Für die Bienchen habe ich zunächst dunkle Kuvertüre in einen Gefrierbeutel gegeben, und in heißes Wasser getaucht. Passt auf, dass kein Wasser in den Beutel kommt! Ist die Schokolade geschmolzen, dann schneidet eine kleine Ecke von eurem Gefrierbeutel ab, und spritzt auf ein Backpapier runde Köpfe für eure Bienchen. Wenn ihr den Beutel nach dem Spritzen eines Kopfes geschickt nach oben zieht, entsteht sogar ein kleiner Rüssel ;-) Lasst die Schokoladenköpfe fest werden. Die Marillenhälften tupft ihr mit einer Küchenrolle trocken und verziert sie mit der flüssigen dunklen Schokolade. Für die Augen schmelzt ihr wie oben beschrieben weiße Schokolade und setzt dann kleine Tupfen auf die Schokoladenköpfe. Zum Schluss schneidet ihr mit einem scharfen spitzen Messer kleine Schlitze in die Marillenhälften und steckt als Flügel Mandelblättchen rein. Danach setzt ihr eure Marillen-Bienchen direkt auf der glutenfreien Topfentorte zusammen.

TIPP: Gut gekühlt lässt sich die glutenfreie Topfentorte wirklich prima anschneiden und kommt ohne Gelatine aus :-)


Habt Ihr auch ein paar tolle Kuchen- oder Tortenrezepte für mich die sich für einen Kindergeburtstag eignen?


glutenfreier Apfelmuskuchen mit Streusel


 Sicherlich habt ihr schon festgestellt, dass ich Rezepte mit Äpfeln liebe. Nachdem es mittlerweile Äpfel aus der Region und dem eigenen Garten gibt, komme ich nicht drumrum einen leckeren Apfelkuchen zu backen. So lassen sich meiner Meinung nach Kuchengenuss und Vitamine perfekt vereinen.
Vor Kurzem gab es bei uns diesen glutenfreien Apfelmuskuchen mit Streusel. An warmen Herbsttagen ist dieser glutenfreie Apfelmuskuchen ein wahrer Genuss, da er nicht zu sehr aufträgt. Aber auch an verregneten Herbsttagen ist unser glutenfreie Apfelmuskuchen ein kleiner Seelentröster. Gerade der Geschmack von selbstgemachte Apfelmus lässt den späten Sommer und die schönen Tage in unseren Erinnerungen schwelgen.


Das gute an diesem glutenfreien Apfelmuskuchen: er lässt sich schnell zubereiten. Das gute an selbstgemachten Apfelmus: es lässt sich prima auf Vorrat zubereiten und man kann den glutenfreien Apfelmuskuchen noch schneller zubereiten ;-) Ich backe den glutenfreien Apfelmuskuchen meist schon am Vortag in ein paar freien Minuten. Lasse ihn dann gut auskühlen, und stelle ihn über Nacht zum Durchziehen in den Kühlschrank. Der Kuchen schmeckt um so besser, je länger er durchgezogen ist, und lässt sich von daher prima ein paar Tage im Kühlschrank aufheben.


Dadurch, dass das selbstgemachte Apfelmus von Natur aus Zucker hat, muss je nach Geschmack der Äpfel auch kein zusätzlicher Zucker zugegeben werden. Die reine Süße der Äpfel lässt den glutenfreien Apfelmuskuchen also mit wenig Zucker auskommen und ist somit auch für kleine Kinder geeignet. Da darf man dann ohne schlechtes Gewissen ruhig ein zweites Mal zugreifen, oder? ;-) 

glutenfreier Apfelmuskuchen mit Streusel


für 1 Springform

180 g glutenfreies Mehl (z.B. Hanneforth)
40 g Zucker
80 g Margarine oder Butter (kalt)
1 Ei
1/2 Päckchen Backpulver

750 g Apfelmus (am besten selbstgemacht)
3 kleine Äpfel
2 Päckchen Vanillepuddingpulver
3 EL Milch
1 TL Zimt
evtl. Zucker

130 g glutenfreies Mehl
40 g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
80 g Butter
Zimt

Für den glutenfreien Apfelmuskuchen mit Streusel müsst ihr zuerst einen glutenfreien Mürbteig herstellen. Dazu vermischt ihr einfach das glutenfreie Mehl mit dem Zucker, Margarine/Butter, Ei und Backpulver. Knetet daraus einen homogenen glutenfreien Mürbeteig. Legt eine Springform mit Backpapier aus, und verteilt den glutenfreien Mürbteig am Boden und bildet einen etwa 5 cm hohen Rand. Das klappt am besten mit den Fingern, da der glutenfreie Mürbteig recht weich ist.

Für die Apfelmusfüllung erhitzt ihr das Apfelmus leicht (Vorsicht, es kann spritzen!). Dann verrührt ihr das Puddingpulver mit der Milch und rührt es wie beim normalen Puddingkochen unter das Apfelmus. Nehmt euren "Apfelmus-Pudding" vom Herd, sobald er leichte Blasen wirft. Vergesst nicht das Puddingpulver unter ständigem Rühren unterzurühren, damit euch nichts am Topfboden anbrennt!
Habt ihr fertiges Apfelmus verwendet, dann könnt ihr evtl. den Zucker weglassen, da das gekaufte Apfelmus meist von Haus aus Zucker zugesetzt bekommen hat. Beim selbstgemachten Apfelmus könnt ihr nach Belieben noch Zucker unterrühren, falls eure Äpfel etwas säuerlich sind. Zum Schluss rührt ihr noch den Zimt in eure Apfelmusfüllung, und verteilt diese auf eurem glutenfreien Mürbteig.
Jetzt schält und schneidet ihr eure Äpfel in kleine Stückchen und verteilt sie auf der Apfelmusfüllung.

Zum Schluss kommen auf den glutenfreien Apfelmuskuchen noch die glutenfreien Streusel. Für die Streusel vermischt ihr das glutenfreie Mehl mit dem Zucker, Vanillezucker, Butter und Zimt, bis Streusel entstanden sind. diese verteilt ihr auf eurem glutenfreien Apfelmuskuchen.

Gebacken wird der glutenfreie Apfelmuskuchen mit Streusel im vorgeheizten Backofen bei 160 °C Ober-Unterhitze ca. 50-60 min (je nach Ofen!). Lasst ihn danach gut auskühlen, damit die Apfelfüllung fest werden kann und ihr den glutenfreien Kuchen gut anschneiden könnt. Ich backe den Kuchen meist schon am Vortag und lasse ihn ausgekühlt über Nacht im Kühlschrank gut durchziehen.


Habt ihr auch ein leckeres glutenfreies Kuchenrezept mit Apfelmus oder Äpfeln für mich?

[Rezepte]: glutenfreie Schoko-Muffins mit Cashewkernen


Bei uns sind Muffins momentan voll der Renner. Sie sind einfach so schön handlich für kleine Kinderhände. Außerdem können die Kleinen schon fleißig mithelfen, weil es sich um einen sehr einfachen und klassischen glutenfreien Rührteig handelt. Zum glutenfreien Grundteig können je nach Belieben Schokolade, Nüsse, Früchte, Müsli etc. dazu gegeben werden. So bleibt das Muffin-Backen für die ganze Familie spannend und abwechslungsreich. Und während die Muffins im Ofen 20 Minuten lang backen, ist auch schon der Abwasch erledigt, und die Küche aufgeräumt. 


Auch für den Überraschungsbesucher, Kindergeburtstage oder "Back-Faule" eignen sich diese Blitz-Muffins. Wir sind der Meinung, dass man mit diesem gelingsicheren glutenfreien Muffin-Rezept jedem eine kleine Gaumenfreude bereiten kann. Wer weiß.... vielleicht merken sich die Kleinen dieses "kinderleichte" Rezept, und überraschen Mama und Papa eines Sonntag Morgens mit frisch gebackenen Muffins zum Frühstück ;-)


glutenfreie Schoko-Muffins mit Cashewkernen

für ca. 12 glutenfreie Muffins

220 g helle glutenfreie Mehlmischung (z.b. Kuchenmehl von Hanneforth)
1/2 Päckchen Backpulver
1/2 TL Natron
1 Ei
70 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
250 ml Buttermilch
75 ml Rapsöl
Schokoraspeln
Cashewkerne (gesalzen)


Für die glutenfreien Schoko-Muffins mit Cashewkernen das Ei mit dem Zucker, Vanillezucker, Buttermilch und Rapsöl schaumig schlagen. Die glutenfreie Mehlmischung mit dem Backpulver und Natron gut vermischen und über den glutenfreien Muffinteig sieben. Das glutenfreie Mehl mit Hilfe eines Teigschabers leicht unterheben, sodass alle Zutaten gerade so miteinander vermischt sind, Zum Schluss Schokoladenraspeln und Cashewkerne (gesalzen) unterheben. Den glutenfreien Kuchenteig in Muffinformen verteilen (Entweder Blech mit Papierförmchen auslegen, oder Muffinformen aus Silikon verwenden) und im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Ober-/ Unterhitze auf mittlerer Schiene ca. 18 - 20 min backen.


Habt ihr auch schon mal solche leckeren Muffins aus der Not heraus gezaubert? Teilt doch mit mir eure Rezepte :-)

[Rezepte]: glutenfreie Bananen-Schoko-Waffeln


Für ein leckeres glutenfreies Frühstück am Wochenende oder in den Ferien eignet sich dieses Rezept für glutenfreie Bananen-Schoko-Waffeln hervorragend. Man kann die glutenfreien Waffeln am Morgen schnell zubereiten und frisch aus dem Waffeleisne noch warm genießen, oder auch schon am Vortag vorbereiten und im Toaster morgens nochmals knusprig aufbacken. Für Kleinkinder oder Babys reduziert man einfach die Zuckermenge oder lässt sie ganz weg. Die Süße der reifen Bananen ist ausreichend, um auch die kleinsten Schleckermäuler ohne Bedenken schlemmen zu lassen. Probiert's doch einfach mal aus ;-) 


glutenfreie Bananen-Schoko-Waffeln

für 10 glutenfreie Waffeln

2 reife Bananen
180 g helle glutenfreie Mehlmischung
2 TL Backpulver
50 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 EL Kakao (ungesüßt)
5 EL Mineralwasser
130 g Butter / Margarine
3 Eier
2 EL Schokoladenraspeln


Für die glutenfreien Bananen-Schoko-Waffeln die Bananen mit einer Gabel fein zerdrücken. Das glutenfreie Mehl mit dem Backpulver, Zucker und Vanillezucker gut vermischen. Den Kakao in 5 EL Mineralwasser auflösen. Nun alle Zutaten (zimmerwarm!) zu einem glutenfreien Waffelteig verrühren. Das Waffeleisen mit etwas Butter/ Margarine ausstreichen und 10 glutenfreie Waffeln (je 3 EL glutenfreier Waffelteig) backen. 

TIPP: Wenn ihr diese glutenfreien Waffeln für Babys oder Kleinkinder backen wollt, dann reduziert einfach die Zuckermenge (oder lasst Zucker ganz weg), und verzichtet auf die Schokoladenraspeln. Als Ersatz könnt ihr dafür süße Früchte wie z.B. Himbeeren zum glutenfreien Waffelteig geben.


PS: Habt ihr auch tolle Rezepte für glutenfreie Waffeln zum Frühstück? Was schmeckt euren Kindern?


[Rezepte]: glutenfreier Erdbeerkuchen mit Biskuitboden - schnell und klassisch ohne Schnickschnack

Wenn wir Lust auf Erdbeerkuchen haben, kann es meistens nicht schnell genug gehen ;-) Dann backe ich diesen schnellen und einfachen Biskuitboden für einen leckeren Erdbeerkuchen. Die wenigen Zutaten die man für den glutenfreien Biskuit benötigt, hat man eigentlich immer Zuhause. Meistens backe ich den glutenfreien Biskuitboden bevor wir auf das Erdbeerfeld gehen. Zum einen ist der erste Erdbeer-Hunger dann schon gestillt ;-) und zum anderen kann man den zwischenzeitlich gut ausgekühlen Biskuitboden gleich mit den gesammelten Erdbeeren belegen. Wir finden: ein guter Erdbeerkuchen kommt auch ohne Schnickschnack wie Cremeschichten, Marmelade, Pudding etc aus. Uns schmeckt er am besten, wenn der einfache Biskuitboden dick mit Erdbeeren belegt wird - und ein Kleckserl Obers (Sahne) darf dann auch nicht fehlen ;-)


glutenfreier Erdbeerkuchen mit Biskuitboden


für 1 Kuchenboden

3 Eier
3 EL lauwarmes Wasser
1 Prise Salz
60 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
90 g glutenfreies Mehl

1 Schale Erdbeeren

Tortenguss

Für den glutenfreien Biskuitboden die zimmerwarmen Eier trennen. Das Eiweiß mit dem lauwarmen Wasser und dem Salz zu Eischnee schlagen. Das Eigelb mit dem Zucker schaumig rühren. Dann die Hälfte des Eischnee auf die Eigelb-Zucker-Masse geben und das glutenfreie Mehl darauf sieben. Mit einem Teigschaber alles zusammen vorsichtig unterheben und vermischen. Dann den restlichen Eischnee unter den glutenfreien Biskuitteig heben. Den glutenfreien Biskuitteig in eine ausgefettete und mit Semmelbrösel ausgestreute Form geben und im vorgeheizten Backofen bei 200 °C Ober-/ Unterhitze ca. 12-15 min backen. Danach den glutenfreien Biskuitboden gut auskühlen lassen. Die Erbeeren nach dem Waschen halbieren und darauf verteilen. Zum Schluss den Tortenguss nach Packungsanleitung zubereiten und über den glutenfreien Erdbeerkuchen geben.

Tipp: Ihr könnt den glutenfreien Biskuitteig auch super einfrieren und bei Bedarf auftauen und belegen


[Rezepte]: glutenfreie Buttermilchmuffins mit Heidelbeeren



Im Sommer schmecken bei den hohen Temperaturen eher fruchtige Kuchen sehr gut, die nicht so schwer im Magen liegen und sich auch gut fürs Picknick mitnehmen lassen. Eine sommerliche Leckerei die bei uns im Sommer nicht fehlen darf sind glutenfreie Buttermilchmuffins mit Heidelbeeren. Die Hedelbeeren lassen sich aber je nach Saison auch durch andere Früchte und Beeren ersetzen. So könnt ihr euren persönlichen Lieblingsmuffin für den Sommer kreieren. Die glutenfreien Muffins schmecken uns besonders gut, weil sie sehr fluffig, und durch die Heidelbeeren auch sehr saftig werden. Durch die Schokoladenraspeln im Teig kommen auch Schokofans auf ihre Kosten, ohne dass die (Kinder-) Hände bei den heißen Temperaturen mit Schokolade beschmiert sind ;-)

glutenfreie Buttermilchmuffins mit Heidelbeeren


für ca. 14 Muffins

120 g Zucker (bei Kleinkindern nur 60 g)
2 Päckchen Vanillezucker
1 Ei
250 ml Buttermilch
125 ml Rapsöl
250 g helles glutenfreies Mehl
1,5 TL Backpulver
1 TL Natron
1 TL Zimt
125 g Heidelbeeren
50 g Schokoraspeln (bei Babys weglassen)


Für den glutenfreien Muffinteig den Zucker mit dem Öl schaumig rühren. Danach Buttermilch und Rapsöl zugeben und weiter schaumig verrühren. In einer Schüssel das glutenfreie Mehl mit dem Backpulver, Natron und Zimt vermischen und über den Muffinteig sieben. Rasch alles gut verrühren, Heidelbeeren und Schokostückchen unterheben und in Muffinförmchen verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 160 °C Heißluft ca. 15 - 20 min backen, bis die glutenfreien Muffins leicht gebräunt sind und die Oberfläche leicht aufreißt.

Tipp: Ich backe meine Muffins immer in Silikonförmchen oder lege das Muffinblech mit Papierförmchen aus. So erspare ich mir das Ausfetten der Formen und die Muffins lassen sich kinderleicht nach dem Backen aus der Form lösen.


[Rezepte]: glutenfreier Flammkuchen ohne Hefe



Neulich wurde ich gefragt, ob ich ein glutenfreies Rezept für Flammkuchen ohne Hefe auf Lager habe. Es hat zwar jetzt ein bisschen gedauert, bis ich es euch online stelle, aber voilà :-)
Ein glutenfreier Quark-Öl-Teig ersetzt den üblichen Hefeteig, der für den traditionellen Flammkuchen verwendet wird. Da meine Rezepte jedoch ohnehin immer umgewandelt und mit saisonalen Produkten aufgepeppt werden, passt die neue hefefreie und glutenfreie Flammkuchen-Kreation perfekt zu Zucchini.


Auch der kleinste Kritiker im Haus hat sich über die "Zucchini-Pizza" gefreut, und konnte es kaum erwarten, bis wir den Flammkuchen aus dem Ofen geholt haben. Ich konnte mit diesem Rezept also auch ganz klar bei kleinen Feinschmeckern punkten ;-)


glutenfreier Flammkuchen ohne Hefe


für 1 Blech

90 g Topfen (Quark)
1 Ei
1/4 TL Salz
2 EL Rapsöl
150 g glutenfreies Mehl
2 TL Backpulver

1/2 Becher Frischkäse (z.B. Philadelphia Schnittlauch)
2 kleine Zwiebeln
eine gute Hand voll Speckwürfel
1 kleine Zucchini
2 Hand voll geriebenen Emmentaler

Für den hefe- und glutenfreien Flammkuchen müsst ihr zunächst einen glutenfreien Quark-Öl-Teig herstellen. Dazu verrührt ihr zunächst den Topfen (Quark) mit dem Ei und Rapsöl. Dann gebt ihr das mit Backpulver vermischte glutenfreie Mehl, und Salz dazu. Es entsteht ein homogener, leicht klebriger Teig, den ihr in Frischhaltefolie einwickelt, und ca. 1 Stunde im Kühlschrank rasten lasst.
Nach der Teigruhe rollt ihr den Teig am besten auf einer Silikonbackmatte ganz dünn aus, und formt einen Rand. Streicht euren Frischkäse auf den ausgerollten Teig. Danach gebt ihr eine Hand voll geriebenen Emmentaler darüber. Verteilt die Speckwürfel, Zwiebeln und Zucchini auf dem glutenfreien und hefefreien Flammkuchen und streut zum Schluss den restlichen Käse darauf. Nun backt ihr euren gluten- und hefefreien Flammkuchen im vorgeheizten Backofen bei 200 °C Ober-/ Unterhitze ca. 15 min, bis die Ränder leicht goldgelb gebräunt sind.





[DIY]: glutenfreie Knetmasse (Plastilin)




Unser kleiner Sonnenschein hat die Knetmasse für sich entdeckt. Bisher dachte ich, dass das noch etwas Zeit hat. Aber wir wurden eines besseren Belehrt. Knetmasse ist wirklich super - man kann ein Kleinkind stundenlang damit beschäftigen. Es kann kneten, ausrollen, Formen ausstechen, "Pizza backen", rummatschen, der Katze einen Ball daraus machen (unsere Katze apportiert gerne - sie wäre wohl lieber ein Hund ;-) ), Mamas Obstschale dekorieren und und und....

Da die gekaufte Knetmasse jedoch ins Geld geht, und ich auch nicht möchte, dass glutenhaltige Knetmasse überall im Wohnbereich verteilt wird, habe ich jetzt den Versuch gewagt, und selbst glutenfreie Knetmasse (Plastilin) zusammen mit unserem kleinen Sonnenschein hergestellt. Die Herstellung von glutenfreier Knetmasse ist sehr einfach und schnell. Auch die Zutaten dafür hat man immer in der Küche. Und welches Kleinkind mag nicht Mama helfen und alles mit zusammenzumatschen ;-) Und wandert dann doch einmal ein Stückerl Knete in den Mund (schmeckt übrigens absolut nicht gut ;-) ), dann muss man sich keine Gedanken machen, denn die glutenfreie Knetmasse ist nicht nur glutenfrei, sondern auch frei von anderen chemischen Zeugs. Übrigens: da die glutenfreie Knetmasse durch das Maismehl und -stärke gelblich wird hat man schon einen sehr schönen Grundton für die Knete ohne Lebensmittelfarbe. Zusammen mit Glitter ein echter "Wow-Effekt"! Also ran an die Knete... 


glutenfreie Knetmasse/ Plastilin

80 g Maisstärke
120 g Maismehl
70 g Salz
2-3 EL Öl
180 - 200 ml kochendes Wasser

Lebensmittelfarbe oder Glitter


Für die glutenfreie Knetmasse (Plastilin) wird in einer Schüssel die glutenfreie Maisstärke mit dem glutenfreien Maismehl und dem Salz gut miteinander vermischt. In einer anderen Schüssel verrührt man das kochende Wasser mit dem Öl und evtl. Lebensmittelfarbe. Diese flüssige Mischung knetet man nach und nach unter die trockenen Zutaten, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Je mehr Öl im glutenfreien Teig ist, desto geschmeidiger wird die glutenfreie Knetmasse (Plastilin). Für einen gewissen "Wow-Effekt" könnt ihr noch Glitter unter eure glutenfreie Knetmasse kneten :-)

Tipp: Die glutenfreie Knetmasse (Plastilin) lässt sich in einer verschlossenen Plastiktüte oder Schüssel im Kühlschrank mehrere Monate aufbewahren.